Erweiterter Controller für LED-Nixie

In Kürze wird es einen weiteren Controller für LED-NIXIE geben. Wir haben uns entschlossen eine “deluxe” Version aufzulegen, die einfach synchronisiert werden kann. Ok, das geht mit dem jetztigen Cronios-Controller auch. Im aktuellen LED-BASIC PDF kann man nachschlagen wie ein DCF77 Empfänger angeschlossen werden kann. LED-BASIC kümmert sich ganz automatisch im Hintergrund um die Synchronisierung. Leider ist der Cronios-Controller nicht für den Anschluss von GPS oder WLAN ausgelegt. Der kleine Spannungsregler schafft das nicht. Das wollen wir mit dem erweiterten Controller ändern. Man kann WLAN sowie GPS als  Synchronisatoren einsetzen, wie das geht, das posten wir sobald die Teile verfügbar sind. Desweiteren ist ein echter MP3-Player integriert, für das Abspielen von excellenten Sounds (klassisch Westminster) und noch zwei zusätzliche Tasten um die Bedienung zu vereinfachen. Eine Temperaturmessung ist ebenfalls vorgesehen.

Alternativ und möglicherweise wenig beachtet, alle unsere LED-BASIC-Komponenten mit RTC können als Steuerung für LED-Nixie eingesetzt werden. Besonders geeignet sind Budget und Pentagon-Board sowie die M4 gepowerten all-in-one Boards. Durch die Portierbarkeit der Komponenten ist das ein Kinderspiel. Ausprobieren!

LED-Nixie Produktvideo von Techmoan

Techmoan präsentiert in einem seiner Videos unsere LED-Nixie:

Die darauf folgende Resonanz war schon recht raumgreifend, um es einmal milde auszudrücken.  😀

Aber ok, Bestellflut hin und her, wir haben unsere Produktionskapazität geprüft und natürlich auch hochgefahren und produzieren nun mit Volldampf LED-Nixies für die Freunde dieses Anzeigekonzeptes. Ein paar Tage wirds dauern, aber jeder Besteller bekommt noch im Mai seine LED-Nixie….

Amerikanische Interessenten wünschen sich eine 4-stellige Version, ohne die “nervöse” Sekundenanzeige. Das ist gar kein Problem, da wenige Stunden vor der Veröffentlichung des Videos genau dieses LED-Nixie-Derivat beauftragt wurde. Zufall pur oder weise Voraussicht? Wird wohl Niemand je erfahren…

Dank der eingesetzten LED-BASIC-Software ist auch die Anbindung an das etwas andere Zeit- und Datumsformat kein Problem. AM / PM – Visualisierung müssen wir uns noch austüfteln, auch hier wird es durch die kinderleichte LED-BASIC Ausstattung keine größere Herausforderung geben.

Man braucht für LED-Nixie keine Library, keinen Sketch und keine weitere Hardware – geht alles mit dem eingebauten ARM-Cortex-Controller. Die Betriebssoftware ändert man mit dem freien LED-BASIC-Editor. So kann man auch die Beispieldateien ändern, anpassen, modifizieren oder auch sharen, also teilen. Mit selbsterstelltem Basic-Code kann man natürlich auch so verfahren.

So viele neue Programmiersprachen haben neue, moderne Features. Basic ist mitunter verpönt – möglicherweise das Flair einer Anfängersprache – aber weit gefehlt: Mit LED-Basic erstellt man in ganz kurzer Zeit tatsächlich eigene Kreationen, die für Verblüffung sorgen und das ganz ohne Studium oder tagelange Einarbeitung. Ein Nachmittg genügt und schon hat man beeindruckende Ergebnisse. Ausprobieren!

Insofern viel Erfolg und Spaß mit LED-Nixie   –  Besucht uns auf der Berliner Makerfaire:

FEZ-Berlin, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin,  im oberen Foyer, Stand 74.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

LED-Basic mit Visual Studio Code

Ab sofort kann der beliebte Editor “VS Code” um die LED-Basic Unterstützung erweitert werden. Das Plugin kann direkt aus dem VS Marketplace installiert werden.

Features der aktuellen 1.0.1 Version:
– Code snippets: for/ford + TAB generiert einen for-next block
– Anzeige der API Signatur bei MouseOver
– Codevervollständigung
– Anzeige der Beschreibung der Funktionsparameter
– Sprünge zu den Labels über “Go to definition”
– Liste alle Referenzen auf ein Label über “Find all References”
– Live Code Analyse auf Fehler in der Syntax
– In der Statusbar kann das Board ausgewählt werden. Das hat Auswirkung auf die Code Validierung, um etwa Befehle zu entdecken, die nicht unterstützt werden

Aktuell muss der Code weiterhin unter Windows mit dem offiziellen Editor auf das Gerät hochgeladen werden. Für eine künftigen Version des Plugins ist auch der Upload direkt aus VS Code geplant.

Probleme und Vorschläge auf der github Seite der Extension melden.

Nano-Stick mit LED-Basic

Crowdfoundig ist ja zur Zeit schwer angesagt. Auch TOMU , ein kleiner USB-Stick mit speziellen ARM-M0+ Controller von Silabs, wurde so finanziert. Wärend der geneigte Geldgeber dann mal bis Juni auf das Schnipselchen wartet, schlimmer noch, es ist bisher noch keine Software in Sicht, die auch für Nichtprogrammierer bedienbar ist, gibts ab sofort von DIAMEX bzw. LED-Genial einen LED-Basic basierenden Stick für den USB-Port. Der kann dann auch die fünf ultrahellen APA102, die auf dem Board integriert sind, aus dem Basic heraus ansteuern. Zwei Touches sind ebenfalls onboard, gleichfalls im LED-Basic individuell programmierbar. Eine kleine Lightshow ist kinderleicht und schnell erstellt und sieht dank der digitalen PWM-LEDs auch noch richtig klasse aus. Aufgrund des Verzichts auf einen speziellen Microcontroller, es ist ein STM32F042 im Einsatz, ist der Nano-Stick ein recht preiswerter Kamerad. Einzelstücke schon unter 15 Euro. LED-Basic erhält zudem noch ein spezielles Befehlsset, was die Kommunikation mit dem PC ermöglicht. Abfragen oder Parameterübergaben lassen sich so nutzen um verschiedenste Events auszuwerten und funktionell zu nutzen. Auch ist kein DIY notwendig, der Stick ist fix und fertig sofort einsatzbereit. Und ja, entwickelt und produziert in Berlin, also made in Germany.

Technische Daten:

Programmiersprache: LED-BASIC (Freeware)
STM32F042G6U6; 32 bit, 32KByte Flash, 6 KByte RAM, 48 MHz
5x APA102 PWM-Micro-LEDs
2x Touchpanel frontseitig
14×14 mm, 2 Gramm

Zum Zweiten: neues Power-Dot 10W

Wir haben ein weiteren Power-Dot entwickelt, welcher mit einer 10W RGB-LED läuft. Betriebsspannung ist 12V und das Teil ist auch WS2811 kompatibel. Somit kann man die “dicken Dinger” auch mit den Strips und Panels kombinieren. Eine ideale Spielwiese für unsere (Basic-)LED-Player. Die 10W Power Dots sind unglaublich hell – entsprechen etwa einem 120Watt Halogenstrahler, können zur Objekt- und Effektbeleuchtung eingesetzt werden. Wände anstrahlen, oder Hintergrundbeleuchtungen auf der Messe oder im Theater, mit diesen RGB-Flutern kein Problem mehr. Gefertigt auf modernen ALU-Platinen sind diese nur 48x48mm groß, benötigen zusätzlich einen (ALU-) Kühlkörper für die Power-LED.

Produktionsbeginn ist Anfang 2. Quartal 2018

Weitere Leistungsstufen sind für 2018 geplant.

Neue Digital-PWM-LED –> POWER-DOT

Endlich ist es soweit. In Kürze sind Einzel-LED-Panels mit satten 3 Watt Power verfügbar, vollkompatibel zu den beliebten WS2811/12 LEDs. Die Produktion läuft bereits, die Nullserie ist erfolgreich getestet, funktioniert erfreulicherweise auch wie erwartet.

In Kooperation mit KT-Elektronic, einem bekannten Online-LED-Händler, konnten wir dieses Board mit den geforderten Parametern umsetzen. Es handelt sich hier um ein Board mit 3Watt RGB-LED, integriertem WS2811 Chip und drei High-Power-KSQs. Daher lässt sich das Board sehr einfach von allen möglichen Controllern ansteuern. Angefangen von Diamex Controllern, über LED-Basic-Boards bis hin zu Arduinos und Raspberry ist alles als Zuspieler möglich. Durch die ALU-Basis (PCB mit Voll-ALU-Kern 1,6mm) ist eine effektive und effiziente Wärmeableitung gegeben. Zusätzlich kann man das Board auch auf einen Stern-Kühlkörper (lieferbares Zubehör) aufschrauben. Damit sind Dauerleistungen, die beispielsweise auf Messen und Ausstellungen gefordert werden, kein Problem mehr. Mehr noch, wir entwickeln derzeit mit einem leistungsfähigen Partner entsprechende ALU-Einschubprofile, die als Meterware zur Verfügung stehen werden. Auch hier ist alles für den extremen Einsatz vorbereitet. Messebau, Werbebeleuchtungen oder helle Illuminatonen sind das Einsatzgebiet des Power-Dots.

Punktuell ist eine Leistung von 3 Watt je Dot möglich, dabei kann man genau so anreihen, wie man das von LED-Streifen gewohnt ist. Die Spannungsversorgung beträgt 5V. Alle Basic-Player sowie Controller und Player von Diamex können die Power-Dots ansteuern.
Technische Daten: L/B/H 32 x 25 x 8mm,
1,6mm ALU-Trägermaterial

Led-NIXIE Video

von KainkaLabs (Autor Roger Leifert) gibt es nun ein schön gemachtes englischsprachiges Video zur CRONIXIE:

Am 27.09.2017 veröffentlicht

A beautiful lasercut acrylic clock-kit with edge-lit (or side-lit) technology. If you wanna buy one, use “Cronixie” as search-term in Ebay or Amazon. German shop:https: //www.led-genial.de/LED-Cronixie 3D-Files in thingiverse: https://www.thingiverse.com/thing:102… LED Basic-Compiler (only in German ATM): https://www.led-basic.de/Software/body… Other products/developments by LEDWORKS: https://www.led-basic.de/wp/ Jürgen Grau´s version in Hackaday: https://hackaday.com/2012/02/18/edge-… Jürgen Grau´s shop (items also available at Ebay): http://nixiekits.eu/ History of edge-lit display and early multimeters: http://www.hp9825.com/html/dvms.html https://hackaday.com/2017/03/23/befor… Teardowns of an edge-lit display: http://www.stevenjohnson.com/nls/481-… https://www.stuckey.co/edge-lit-displ… http://www.vintagecalculators.com/htm…

Bluetooth Web App zur Steuerung eines LED-NIXIE-Moduls

Im letzten Beitrag von mir ging es um die Kombination eines Bluetooth Moduls mit dem Digi-Dot-Booster. Jetzt geht es um die Möglichkeit den DD-Booster auch tatsächlich über Bluetooth zu steuern. Für das Beispiel habe ich ein LED-NIXIE-Modul genommen, wie im letzten Beitrag mit dem WT51822-S4AT verdrahtet und die App zur Steuerung als Web App für den Chrome Browser umgesetzt.

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[BASIC-LED-Player] BIG-PENTAGON erste Muster in Entwicklung

*Basic-LED-Player

Der Countdowm läuft! Die ersten Hardwaremuster sind aufgebaut, nun wird an der Software mit Hochdruck gearbeitet. Eigentlich ist der “kleine” Pentagon  schon ein ganzer Kraftzwerg und für die allermeisten Anwendung völlig ausreichend. Doch es gibt Anwendungen, da kommt es auf Vollausstattung, ultraschnelle Wiedergabegeschwindigkeit und brachiale Rechenleistung an. Auch die Grenze von 256 LEDs reißen wir mit dem BIG-PENTAGON gleich mal ein. Noch ist es nicht amtlich, aber die Hardware hat schon mal drei Kanäle, die ordentlich LEDs ansteuern können. 1024 LEDs sind als Ausbaustufe geplant, möglicherweise schafft der neue Player deutlich mehr. Insbesondere die Option, APA102 ansteuern zu können ist für den Ausstattungs-Modellbau sehr interessant. Natürlich auch für andere Anwender, die mal so richtige LED Stückzahlen verbauen wollen. Hier Bilder im Vergleich zu den M3-Boards.

Eingesetzt wird ein kraftvoller M4-ARM-Cortex Controller. Sensorik/Outputs: Drehimpulsgeber, IR-Port, I/O-In-/Output, Beeper, LDR, Tempsensor, RTC Echtzeituhr mit CR2032 Stützbatterie on board, zwei Taster onboard. Zwei Platinenvarianten: Pentagon und slim-line (für Steckbrett optimiert). Zwei Ausgabemodis, WS2812 (drei Leitungen, Betriebsspannung + data) und APA102 (vier Leitungen, Betriebsspannung + clock & data), drei Kanäle (Anzahl der LEDs pro Kanal steht noch nicht fest). Micro-USB Anbindung.  M3 Befestigungsbohrungen für Montage.

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