LiPo Akkus oder Powerbanks für WS2812 Stromversorgung

LiPo-Akkus sind eine richtig tolle Stromversorgung für DigiDots. Diese Akkus gibts in verschiedenen Kapazitäten. Allesamt haben es richtig fett in der Kapazität. Auch die Spannung ist mit unseren WS2812 LEDs prima kompatibel. Also spricht nichts gegen den Einsatz dieser Powerpacks. Mal abgesehen davon, dass man auch bei uns die Akkus bekommt, in den derzeit angesagten Powerbanks – die es mitunter für aberwitzig wenig Geld schon gibt – werkeln diese Top-Powerlieferanten. Richtig gut sind diese Teile, da man die voll einfach aufladen kann (über einen USB-Port) und weil sie bei Nennspannung von 5V prima für Stripes oder Matrixen geeignet sind. Ein Hoch auf die Massenproduktion, trotz der Diskussion seltene Erden, gibts eine Schwemme dieser Power-Packs. Für eine Partybeleuchtung sind die Teile ideal, weil sie halten lange durch, es müssen keine Kabel verlegt werden und ein USB-Anschluss für LED-Player & Co ist auch vorhanden. Einfacher und billiger bekommt man heute keine kapazitiv hochwertige Stromversorgung für den schnellen Garteneinsatz – also Augen auf, diese Schnäppchen sind mega-interessant.
Eigentlich bin ich weniger der Weihnachts-Fan, aber für den Run auf die beste Jahresendbeleuchtungswettbewerbe der Vorstädte, sollten die Austatter derlei Items im Auge behalten, damit kann man schon tolle Spielereihen planen und umsetzen.

Eine aufregende Installation haben wir mit einem Led-Player-S und mehreren auf Magnetstreifen geklebten Stipes etabliert. Jeder kennt die Dachreling, die man optional auf vielen Pkw-Dächern anbringen kann. Wir haben nun drei Stripes auf 10mm Magnetstreifen aufgeklebt und parallel angesteuert, das auf beiden Seiten einer Limu befestigt. Die Stromversorgung kann man natürlich über die Bordelektrik realisieren – muss man aber nicht, weil dazu ein fettes DC-DC-Netzteil notwendig würde. Eine LiPo-Powerbank leistet hier gute Dienste und ist unabhängig vom Bordnetz betreibbar. Und das sieht supertoll aus – nur im Straßenverkehr bitte nicht anwenden, denn blaue Blitzlichter lassen sich mit diesem Verfahren unglaublich einfach erzeugen – hell und authentisch, das ist allerdings aus gutem Grunde nicht erlaubt!!!
Die Magnetstreifen lösen sich selbst bei hohen Geschwindigkeiten nicht ab, zumindest in unserem Test bis etwa 100km/h gabs keine Probleme.
Wir haben unsere Spaßinstallation natürlich auf privatem Gelände ausprobiert – also nicht im Bereich der StVO damit rumspielen auch wenns richtig Spaß macht!

In einem Folgebeitrag gibts Infos über interessante und preiswerte Stromschalter für coole WS2812 Anwendungen.

Ein Feuerwerk an neuer Hardware – Diamex dreht auf…

Nun ist es soweit, Diamex hat lange entwickelt und getestet, eine ganze Reihe neue und spannende LED-Controller kommen nun in die Regale. Die Zeit vom Prototypen zur Serienproduktion ist bei Diamex vergleichsweise kurz. Große Industriebetriebe haben es da deutlich schwerer. Gerne würden wir nach einem erfolgreich getesteten Prototypen sofort starten, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es müssen Platinen in Auftrag gegeben werden, Zinnschablonen (Stancils) müssen per High-tech-Laserschnitt angefertigt werden. Die Einrichtung unserer Bestückungsautomaten muss exakt erfolgen, Lötprofile der Reflow-Öfen erstellt, Anleitungen geschrieben, geprüft und gedruckt werden. EAN’s errechnet und Angebotstexte sowie Angebotsbilder in Profiqualität angefertigt werden. Ein Aufwand der für jedes einzelne Produkt nötig ist, wobei es noch einige weitere bürokratische Umsetzungen bedarf. Von der Verpackung mal ganz abgesehen..
Trotzdem, es ist soweit. Der neue Led-Player-M, Matrix-Player und WLAN-Player sind nur die Speerspitze. Leitungstranceiver, Powerschalter speziell für WS2812 Systeme und der wirklich spannende LED-Mini-Player sind in Kürze verfügbar. Einige Projekte mit diesen Teilen wirds bald geben, Beispiele, Applikationen sind immer das Salz in der Suppe. Viele interessante Infos.
Und noch ein paar weitere Digi-Dot-Gadgets kommen – auch nicht mehr lange hin.

Also es bleibt wie immer spannend.

Lichtkunst – Die Dunkelheit ist eine Leinwand

Das Licht und Kunst zusammenghören ist unbestritten. Viele haben sicherlich schon mal den Begriff Lightpainting gelesen. Aber was steckt nun dahinter? Wie genau funktioniert das?

Wir möchten Euch auf diesem Blog zeigen das das alles keine Hexerei ist. Vielmehr sind es die kleinen Dinge die solche Bilder spannend machen. Allerdings werden wir hier kein “Rezept” aufstellen welches Ihr dann einfach nur “nachkochen” müßt. Wir werden Euch genug Spielraum lassen sodaß ihr noch viele Möglichkeiten habt um selber Kreativ zu werden. Wir sind selbst gespannt welch kreative Ideen ihr noch mit einbringt.

Lichtkunst wird seit einiger Zeit immer spannender. Was früher nur den Spezialisten vorbehalten war ist nun mehr, durch zahlreiche Tutorials im Internet, alles kein Hexenwerk mehr. Aber, und das ist ganz wichtig in diesem Bereich, wir manipulieren nichts am Computer nach. Wir bearbeiten nicht in Photoshop. Die Bilder kommen 1:1, genauso aus der Kamera.

Der Lichtkunstbereich wird grob in 2 Teile unterschieden. Zum einen das Malen mit Licht, dem Lightpainting also, und zum anderen der LAPP, der Light-Art-Performance-Photography. Die LAPP-Bilder sind also meist größere, komplexere Bilder die eben die bestimmten Abläufe erfordern.

Somit lassen sich verschiedenste Bilder erzeugen. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Es lassen sich verschiendeste Lichtwerkzeuge dazu benutzen. Prinzipiell, alles was leuchtet funktioniert dafür. Ich bin selber immer wieder erstaunt was es für nette LED-Gimmicks gibt die sich perfekt dazu eignen die tollsten Bilder zu gestalten. Somit sind die RGB-Stripes, LED-Player von Diamex die perfekten Werkzeuge. Einfach in der Handhabung und Verarbeitung, mit vielen verschieden Programmen ausgestattet lassen sich die LED-Player hervorrangend nutzen um in der Dunkelheit damit zu arbeiten.

In den kommenden Tage werde ich einige Werkzeuge direkt vorstellen und auch ein paar Bilder dazu zeigen die damit entstanden sind. Laßt Euch überraschen.

 

DSC08315_1024

Hyperion auf OS X Yosemite kompilieren und einrichten

Im letzten Beitrag zu Hyperion wurde erwähnt, dass RaspBerry Pi die Plattform ist, für die Hyperion ursprünglich entwickelt wurde. Deshalb wundert es nicht, dass der Installationsskript des Projekts lange Zeit nur Binaries für RPi auslieferte. Inzwischen gibt es auch Binaries für die i.mx6 Plattform (z.B. Cubox-i). Der Installationsscript wurde dann ebenfalls erweitert, sodass auch die richtige Version für diese Plattform ausgeliefert und installiert wird. Es gibt jetzt auch eine Version für Linux und x86 Architektur. Wer sich jedoch mit seinem Gerät abseits dieser Plattformen bewegt, oder wer am Code vielleicht Hand anlegen will, muss selbst zum Compiler greifen und seinen eigene Binaries bauen. Hier geht es im Speziellen um das Bauen auf und für die Macs mit OS X Yosemite.

Weiterlesen

Neue LED Controller Boards bald bei ELV verfügbar…

in Kürze (Mitte August 2015) erscheint der “Schwarze” wieder neu – gemeint ist der dicke Katalog der ostfriesischen Leer’er Elektronikschmiede ELV des gleichnamigen Elektronikversenders. Die niegelnagelneuen LED-Controller von DIAMEX sind mit an Bord. Unter anderem auch der LED-Matrix-Player und der LED-WLAN-Player, beides Derivate der PLAYER-Idee von DIAMEX. Ganz speziell auf WS2812 Matrixen ausgerichtet, bieten diese Teile einen unglaublich leistungsstarken aber doch verblüffend preiswerten Zugang um 64er bis 256er Matrixen mit Jinx! oder gLEDiator anzusteuern. Gleich mehrere Projekte haben wir mit diesen tollen Teilen realisiert (der “Polonium-Würfel” hat schon für helles Aufsehen gesorgt) – wir werden in Kürze darüber schreiben. Apropos Projekte mit den DIAMEX-LED-PLayern – schaut mal in das aktuelle ELV-Journal, da ist derade der erste Teil der WS2812 (Digi-Dot bzw. NeoPix) Workshops erschienen. Im zweiten Teil wirds ein 15×15 Display geben, mit einem LED-Player-S, was man selbst zusammen basteln kann. Sehr gespannt sind wir auf diesen Beitrag…

LED-Player unter Windows 10

Eine der Vorteile von Windows 10 ist, dass USB-Geräte mit CDC-Interface (virtueller COM-Port) nun automatisch angemeldet werden. Es ist kein Treiber erforderlich. Eine vorhandene .INF-Datei wird aber weiterhin für ältere Windows-Versionen benötigt.

Wird zum Beispiel der LED-Player-S an einen PC mit Windows 10 angesteckt, wird dieser automatisch erkannt und ihm ein COM-Port zugewiesen.

geräte-manager

Da nun alle Geräte mit virtuellem COM-Port dieselbe Bezeichnung erhalten
“Serielles USB-Gerät (COMxx)”
kann man den zugewiesenen COM-Port nur ermitteln, indam man sich die Liste der existierenden COM-Ports vor und nach anstecken des LED-Players anschaut.

Um was für ein Gerät es sich handelt, kann auch über die Eigenschaft des Eintrages im Gerätemanager herausgefunden werden. Dafür auf dem Eintrag die rechte Maustaste drücken und “Eigenschaften” und den Tab “Details” anwählen. In der Eigenschaft
“Vom Bus gemeldete Gerätebeschreibung”
wird nun die Beszeichnung des Gerätes (hier “ERFOS LED-Player”) angezeigt.

eigenschaften

LED-Player-M steuert 8 16×16 Digi-Dot-Matrixen

Hier ein Beispiel wie genial einfach die Ansteuerung von Digi-Dot-Matrixen (NeoPixel) mit einem LED-Player-M ist. Das Video zeigt allerdings nicht die Dynamik des Displays, da macht leider die Kamera schlapp bzw. meine Fähigkeit das besser aufzunehmen (das Original ruckelt auch nicht). Die Farben sind in natura unglaublich klar, brachial hell – absolut beeindruckend. Mit der Software Jinx! ist dieses Demo erstellt, man kann es via USB abspielen oder von SD-Card, direkt aus dem LED-PLayer-M heraus (also stand alone). Mittels Jinx! und einer USB Kamera lassen sich Livebilder zeigen- natürlich auch Videos abspielen (allerdings in spezifischer Auflösung).
Die Diamex-Matrixen haben einen Riesenvorteil – kinderleicht montierbar (M3 Schraubverbindungen) und nahtlos anreihbar – schau genau hin, das sind Tatsache 8 Panels zu einem großen Display zusammengefasst. Innerhalb weniger Minuten montiert – die Verdrahtung dauert allerdings etwas länger, da hier sehr sorgfälig, aufgrund des hohen Stroms, gearbeitet werden muss. Jedes einzelne Panel lässt sich innerhalb kürzester Zeit auswechseln (6x M3 für die Anschlüsse und vier M3 Schrauben als Halterung). Die Basis bildet eine Plexiglasplatte mit präzise lasergeschnittenen Bohrungen (das geht natürlich auch mit anderen Materialien). Im Gegenlicht kann man die M3-Durchbrüche an einzelnen Stellen erkennn. Noch eine tolle Eigenschaft: Die Anschlüsse der Panels sind mittels einfacher Kontaktsätze lötfrei montierbar. Übrigens kann man den kompletten Anschlussplan dieses Displays in der Beschreibung einsehen: Datenpaket Player-M